Kindertagesstätte "Gänseblümchen"

Was Gänseblümchen von TigerKid alles lernen kann

Es gibt noch Paradiese. Eins davon heißt Gänseblümchen und ist die Kindertagesstätte in Hohenwarthe. Hier fühlen sich auch TigerKids besonders wohl.
"Sport frei" heißt es zu Beginn jeder Sportstunde, die mit Gabi Nawrocki immer wieder jede Menge Spaß verspricht.

Dieser Beitrag wurde uns freundlicher Weise von az-publica.de "Agentur für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit" zur Verfügung gestellt.
In jeder Gruppe steht ein Tigerkörbchen, das täglich mit frischem Obst und Gemüse ge­füllt wird. Die Kinder bringen es von zu Hause mit. "Jeder 'füttert' den Tiger und wir portionieren immer wieder kleine Teller mit mundgerecht geschnittenen Stückchen. Die Kinder können den ganzen Tag über naschen", so Petra Köppen, die Kita-Leiterin
P.Köppen Leiterin
Kita-Leiterin Petra Köppen: "Unsere Kinder sollen froh und gesund sein. Dabei helfen uns die TigerKids."
. Wichtig sei, dass gesunde Ernäh­rung, gesunde Lebensweise zur Selbstverständlichkeit werde. Schon seit langem ist das Konzept der Kita genau darauf ausgerichtet. Zweimaliges Zähneputzen ge­höre genauso dazu wie der täg­liche Aufenthalt im Freien, tägliche Sportangebote, Barfuß laufen im Sommer oder eben vitaminreiche Kost. Wir sind offen für alles und machen alles mit, was in un­ser Konzept passt, verrät Petra Köppen, deren Einrichtung seit knapp einem Jahr zur TigerKids-­Gemeinschaft gehört Seither ha­ben die Erzieherinnen bei den El­tern ein Umdenken beobachten können. Längst seien nicht mehr so viele Milchschnitten in den Brotbüchsen, dafür aber lecker belegte Brote mit Quark, Gemüse oder einem Salatblatt. Das regis­triert der Tiger natürlich auch, lobt die Kinder und die wiederum ani­mieren ihre Eltern. Petra Köppen: "Aber auch wir haben gelernt. Frü­her bekam jedes Geburtstagskind ein Körbchen mit Süßigkeiten. Heute ist das Körbchen mehr mit kleinen Spielen, Luftballons usw. gefüllt. Die Freude ist nicht weniger groß." Aus ihrer fast einjährigen Erfahrung mit Tiger­Kids sagt Petra Köppen überzeugt: "Ich kann das Projekt allen nur empfehlen, Angst vor einem grö­ßeren Aufwand und noch mehr Arbeit müsse keiner haben. Obst und Gemüse schneiden wir nebenbei.


"Wir fahren mit dem Auto zur Baustelle", fordert Gabi Nawrocki die Kinder auf. Das geht mal langsam, mal ganz schnell und an der roten Ampel gibt's eine kleine Verschnaufpause. Nach "getaner Arbeit" gibt's den Lohn: Die Kinder massieren sich gegenseitig mit Igelbällen - das finden auch sie schon herrlich angenehm.

Manches können die Kinder sogar schon al­lein." Wichtig sei, nichts in starre Regeln pressen zu wollen. So haben die Hohenwarther Erzieherinnen auch keine festen Sporttermine. Petra Köppen:
"Wir machen mit den Kindern dreimal in der Woche richtig Sport. Das zählt." Darüber hinaus hätten die Kinder gera­de im Sommer den ganzen Tag über Bewegung wenn sie draußen nach Lust und Laune herumtollen.
Viel Trinken
Wer sich viel bewegt, muss viel trinken. Getränke stehen in der Kita jederzeit bereit.
Das wunder­schöne Waldgrundstück ist idealer Abenteuer-, Kletter- oder Tobeplatz. Hier gibt es aber auch ein Naschbeet, das Eltern, deren Kinder in die Schule gekommen sind, als Dankeschön an­gelegt haben. Hier wachsen Kräuter, Johannisbeeren sowie Kohlrabi. Und manches Mal dürfen die Kinder sogar helfen, wenn selbst geerntete Früchte leckeren Joghurt oder Quark noch schmackhafter machen sollen, Kartof­feln mit Petersilie garniert werden. "Wir haben eine richtige Kinderküche, in der sich kleine Köche beweisen und dabei gleichzeitig vieles über eine gesunde Ernährung lernen können."
Abenteuer pur erleben die Kinder auch während der Sportstunden mit Gabi. Da geht‘s mit dem "Auto" (ein Gummi­Wurfring) zur Baustelle. Kurzer Stopp an der Ampel (Verschnaufpause), dann geht‘s weiter, im ersten Gang (lang­sam), im zweiten (schneller), im dritten Gang (ganz schnell). Die Kinder quiet­schen vor Vergnügen. Bewegen macht eben Spaß und Gabi Nawrocki kann das toll vermitteln. Seit 28 Jahren ar­beitet sie mit Kindern, engagiert, lustig, gern.
Aus einfachen Bierdeckeln werden in der Sportstunde Bausteine, die die Kindermit Kopf Händen und Füßen treffen müssen. Anschließend werden sie im Wettkampf wieder eingesammelt. Gewonnenn hat die Staffel mit den meisten Bierdeckeln.

Mit TigerKids lernen Kinder frühzeitig, was für ihr ganzes Leben lang wichtig ist. Gewinner sind all die, bei denen Obst, Gemüse und viel Bewegung nicht mehr wegzudenken sind aus dem Tagesablauf.