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„I.C.E“ ist keine Kampagne des Deutschen Roten Kreuzes

Das Deutsche Rote Kreuz stellt klar, dass Empfehlungen an Bürger, die Telefonnummern von Verwandten unter Kürzeln wie „ICE“ für „In Case of Emergency“ oder „IN“ für „Im Notfall“ im Handy einzuspeichern nicht vom DRK stammen.
Verschiedentlich wurde in den vergangenen Monaten berichtet, dass der DRK-Rettungsdienst die Einspeicherung von privaten Notrufnummern empfiehlt, um bei Unfällen die Angehörigen der Opfer leichter zu erreichen. Diese Darstellung ist falsch.
 
Frank Jörres, Leiter des Rettungsdienstes beim DRK-Bundesverband sagt: „Wir raten niemandem davon ab, solche Nummern einzuspeichern. Nur hat es für die Arbeit des Rettungsdienstes keine Bedeutung. Das Deutsche Rote Kreuz hat bei einem Notfall die oberste Pflicht, Leben zu retten und Patienten optimal zu versorgen. Die Feststellung der Personalien und die Information der Angehörigen aber ist nicht die Aufgabe des Rettungsdienstes, sondern der Polizei.“
 
Das Rote Kreuz rät, für Notfälle vor allem die Notrufnummer 112 einzuspeichern. Diese Nummer gilt für ganz Deutschland und sogar europaweit. Jörres: „In der Hektik eines Notfalls haben viele Menschen, die helfen wollen, die Notrufnummer nicht parat. Deshalb ist die 112 die wichtigste Nummer, die wir zum Einspeichern empfehlen. Sie ist kostenfrei und kann auch vom Handy aus ohne Vorwahl gewählt werden.“

Der DRK-Rettungsdienst ist in 12 von 15 Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts tätig.




Das Deutsche Rote Kreuz bittet dringend um Hilfe für die Erdbebenopfer.

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Haiti


Online-Spenden unter: www.DRK.de/spenden  oder 5€ per Telefon unter 0900 1002005 oder 5€ per SMS mit "drk" an 81190



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