Wasserwacht - Satzung und Finanzrichtlinien

Satzung und Finanzrichtlinien

Geschäftsordnung der DRK Wasserwacht Burg
 
1. Name
Der Fachdienst trägt den Namen Wasserwacht Burg
 
2. Zweck
Der Zweck des Vereins umfasst folgende Punkte:
 
2.1 Absicherung der Wasserrettung an Seen und Bädern in Abstimmung mit privaten und kommunalen Trägern
 
2.2 Aus- und Weiterbildung von Rettungsschwimmern
 
 
2.3 Rettung Ertrinkender und deren Suche
 
2.4 Durchführung von Aufgaben, die dem DRK Regionalverband „Magdeburg – Jerichower Land e.V.“ und dem Fachdienst von staatlicher oder kommunaler Seite übertragen werden. (z.B. Katastropheneinsätze / Gewässerschutz / Tauchgruppe / Wasserwacht)
 
2.5 Bergung von Gütern, von denen eine Gefährdung für Menschen oder die Umwelt ausgehen kann
 
2.6 Heranführung von Kindern und Jugendlichen innerhalb des AG-Bereiches an die Aufgaben des Wasserrettungsdienstes
 
2.7 Werbung für die Ziele des Deutschen Roten Kreuzes, insbesondere der Wasserrettung
 
2.8 Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung von Aktionen des Deutschen Roten Kreuzes
 
 
 
3. Eintragung ins Vereinsregister – Gerichtsstand
Die Wasserwacht Burg ist ein Fachdienst des DRK Regionalverbandes „Magdeburg – Jerichower-Land e.V.“. Sitz und Gerichtsstand sind in Burg.
 
4. Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
5. Organe des Fachdienstes
Die Organe sind:
- Vorstand
- Mitgliederversammlung
Übergeordnete Organe des Fachdienstes sind der Landesverband des DRK, der Landesvorstand der Wasserwacht. Weiterhin das Präsidium und der Vorstand des DRK Regionalverband „Magdeburg – Jerichower-Land e.V.“.
 
6. Vorstand
Der Vorstand wird durch die Mitglieder der Jahreshauptversammlung alle 4 Jahre gewählt. Der Vorstand setzt sich aus
a) Vorsitzenden(e)
b) Stellvertreter (in)
c) Schatzmeister (in)
d) Leiter (in) für Aus- und Weiterbildung
e) Leiter (in) Tauchen
f) Leiter (in) AG Wasserwacht
g) Leiter (in) für Kultur
sowie die Ausbilder als Beisitzer zusammen, welche jedoch ohne Stimmrecht sind.
 
Die einzelnen Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind:
zu 6a
Der (Die) Vorsitzende des Fachdienstes DRK Wasserwacht Burg vertritt den Fachdienst im DRK Vorstand auf Kreis-, Landes- bzw. Bundesebene. Er informiert den Vorstand über Festlegungen und Beschlüsse des DRK Vorstandes auf Kreis- und Landesebene. Er ist Ansprechpartner gegenüber dem DRK Regional- und Landesverband und kann bestimmte Aufgaben auf andere Vorstandsmitglieder oder Ausbilder übertragen. Weiterhin zeichnet er verantwortlich für Abschlüsse, Vereinbarungen und Verträge mit Vertretern kommunaler Organe oder Institutionen. Zu diesem Zweck ist er auch berechtigt, im Bedarfsfall ohne Befragung der Leitung entsprechend zu handeln. Er ist jedoch verpflichtet umgehend den Vorstand in Kenntnis zu setzen, falls notwendig auch die Mitglieder. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Ausbilder für die Ausbildung von Rettungsschwimmern (nachfolgend RS abgekürzt) im Besitz der erforderlichen Qualifikation sind und nach den Richtlinien des DRK handeln. Er ist mit Führung der laufenden Geschäfte betraut und zeichnet für die Gesamtheit der Wasserwacht Burg auf Kreis bzw. Landesebene verantwortlich.
 
Zu 6b
Der (Die) stellvertretende Vorsitzende arbeitet eng mit dem (der) Vorsitzend(in)en zusammen. Bei Abwesenheit des (der) Vorsitzend(in)en übernimmt er (sie) die Aufgaben und Pflichten, und ist diesem (dieser) rechenschaftspflichtig. Beide stimmen sich über anstehende Problematiken ab, um im Bedarf handlungsfähig zu sein.
 
Zu 6c
Der (Die) Schatzmeister(in) ist verantwortlich für die Finanzen und Mitgliederverwaltung. Seine (Ihre) Aufgaben umfassen die ordnungsgemäße Buchführung, die Kontrolle eingehender Rechnungen, Auszahlungen und Buchungen, die Prüfung eingehender Mitgliedsbeiträge sowie aus Verträgen resultierende Einnahmen. Er (Sie) ist verpflichtet, Auszahlungen mit dem (der) Vorsitzenden(in), dem (der) Stellvertreter(in) oder dem Vorstand abzustimmen. Die Wasserwacht Burg führt ein eigenes Bankkonto und eine Handkasse. Für Auszahlungen vom Vereinskonto sind zwei Unterschriften erforderlich. Unterschriftsberechtigt sind: der (die) Schatzmeister(in), der (die) Vorsitzende, der (die) stellvertretende Vorsitzende und dem (die) Leiter(in) AG Wasserwacht. Bei Auszahlungen aus der Handkasse ist der (die) Schatzmeister(in) nicht unterschriftsberechtigt. Es gelten die Finanzgrundätze des DRK und die Finanzgrundlagen der Wasserwacht Burg. Die Wasserwacht Burg wird vom DRK Regionalverband „Magdeburg – Jerichower Land e.V.“ materiell ausgestattet und finanziell unterstützt. Der (Die)Schatzmeister (in) ist rechenschaftspflichtig gegenüber dem Vorstand der Wasserwacht, sowie der DRK Geschäftsführung bzw. dessen Vorstand. Eine Kontrolle erfolgt durch die jährliche Revision.
 
Zu 6d
Diese Funktion beinhaltet die Aus- und Weiterbildung von RS. Ihm (Ihr) obliegt die Erstellung eines Arbeits- und Trainingsplanes für das laufende Ausbildungsjahr. Weiterhin ist er (sie) verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung von Lehrgängen und Prüfungen. Sowie die Abstimmung von Terminen für Erste-Hilfe Lehrgänge. Der (Die) Leiter(in) Aus- und Weiterbildung hat die Pflicht aktuelle Lehrgangslisten an den(die) Schatzmeister(in) weiterzuleiten. Materialneuanschaffungen sind mit dem Vorstand abzustimmen.
 
Zu 6e
Der (Die) Leiter (in) Tauchen ist in seiner Funktion verantwortlich für:
· Die Technik
· Die Erstellung eines Jahresarbeitsplanes zur Ausbildung und Qualifizierung von Tauchern, Mitglieder und Nichtmitgliedern sowie
· Für die Planung von Lehrgängen für den Grundtauchschein,
· Die Bedarfsermittlung von Tauchtechnik / Materialien sowie TÜV - Überprüfung
· Die Weiterleitung aktueller Lehrgangslisten als Schatzmeister.
Wartungen und Reparaturen sowie Neuanschaffungen kann er beim Vorstand beantragen, und mit dessen Genehmigung ausführen.
Zu 6f
Der Leiter AG „Junge RS“ organisiert die kinderspezifische Ausbildung in Theorie und Praxis sowie die Vorbereitung auf Prüfungen. Durch die Mitglieder der AG ist ein Sprecher zu wählen, der als Interessenvertreter gegenüber dem Vorstand agiert. Der Sprecher kann auf Vorstandsitzungen Probleme darlegen. Materialneuanschaffungen sind mit dem Vorstand abzustimmen.
Zu 6g
Der (die) Leiter(in) für Kultur ist in seiner Funktion verantwortlich für:
· Planung und Organisation von kulturellen Veranstaltungen jeder Art in Abstimmung mit dem Vorstand
· Für kulturelle Veranstaltungen schlägt der (die) Leiter(in) Kultur einen Unkostenbeitrag für die Mitglieder vor, dieser wird in Abstimmung mit dem Vorstand beschlossen.
 
7. Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens einmal im Jahr einberufen. Die Mitgliederversammlung muss mit einer Frist von mindestens zwei Wochen per Aushang in der Schwimmalle Burg erfolgen. Auf der Jahreshauptversammlung wird der Jahresbericht verlesen, sowie der Arbeitsplan für das Geschäftsjahr zur Beschlussvorlage dargelegt. Durch die Revisionskommission wird der Prüfbericht des Finanzhaushaltes vorgelegt. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme und kann sein Stimmrecht nur persönlich ausüben. Übertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen. Bei Mitgliedsversammlungen ist die Beschlussfähigkeit mit einer einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder gegeben. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder der Wasserwacht Burg, die ihren Beitrag entrichtet, und das 16te Lebensjahr vollendet haben.
 
8. Außerordentliche Mitgliederversammlung
 
Diese können bei Bedarf durch den (die) Vorsitzenden(in) einberufen werden. Des Weiteren können die Mitglieder der Wasserwacht Burg eine außerordentliche Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand beantragen. Dazu sind mindestens 25 Unterschriften von Mitgliedern der Wasserwacht Burg unter Angabe des Grundes / der Gründe für die außerordentliche Mitgliederversammlung nötig. Der Termin für die Versammlung muss dann wie in Punkt 7 bekannt gegeben werden.
 
9. Mitglieder
Mitglieder der Wasserwacht Burg kann jede(r) Bürger(in) unabhängig von Ethnizität oder Religion werden. Die Höhe des zu leistenden Jahresbeitrages ist den Finanzrichtlinien zu entnehmen. Vorstandsmitglieder müssen ihren Rücktritt von der besetzten Funktion mindestens drei Monate vorher schriftlich beim (bei der) Vorsitzenden (in) einreichen. Ausnahmen gelten nur aus dringenden familiären, gesundheitlichen oder berufsbedingten Gründen.
 
10. Ehrenmitglieder
Durch Beschluss des Vorstandes können Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Bestrebungen und Aufgaben des Vereins besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
 
11. Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder bei fehlender Beitragszahlung bis 31.03 des laufenden Jahres. Beitragsrückzahlungen sind ausgeschlossen.
 
 
12. Beitrag
Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe in den Finanzrichtlinien festgelegt ist.
 
13. Vorstandssitzungen
Der Vorstand tagt regulär einmal pro Monat, mindestens 10mal im Jahr um auf aktuelle Probleme reagieren zu können. In welcher Form dies geschieht, ist dem Vorstand freigestellt. Eine Nichtteilnahme ist zu begründen. Vorstandsitzungen werden im Arbeitsplan mitgeteilt, welcher im Schaukasten der Wasserwacht Burg in der Schwimmhalle Burg aushängt. Damit wird gewährleistet, dass für Mitglieder die Möglichkeit besteht, im öffentlichen Teil über aufgetretene Probleme zu sprechen. Die Beschlussfähigkeit ist mit einer einfachen Mehrheit der anwesenden Vorstandmitglieder (Vorrausetzung mindestens vier Vorstandsmitglieder sind anwesend) gegeben. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
 
14. Revisionskommission
Die Revisionskommission besteht aus mindestens zwei Mitgliedern der Wasserwacht Burg, die volljährig sein müssen. Diese können auf der letzten Mitgliederversammlung des Vorjahres gewählt werden. Es ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Kassenprüfung hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass ihr Ergebnis zur Jahreshauptversammlung vorliegt.
 
15. Lehrgänge und Übungen
Alle Maßnahmen, Leistungen und Übungen aus den einzelnen Bereichen des Vereins bedürfen der Zustimmung des (der) Vorsitzenden(in) der Wasserwacht Burg und sind dem Geschäftsführer des DRK Regionalverband „Magdeburg – Jerichower–Land e.V.“ mitzuteilen. Sollten zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich sein, müssen diese geplant und begründet, sowie durch den (die) Vorsitzende(n) der Wasserwacht Burg oder den Geschäftsführer des DRK Regionalverband „Magdeburg – Jerichower–Land e.V.“ bestätigt werden.
 
16. Aufwandsentschädigung
Die Aufwandsentschädigung von RS-Einsätzen ist in den Finanzrichtlinien geregelt.
 
 
17. Ausleihen von Geräten
Geräte und Tauchmaterialen können von den Mitgliedern des Vereins ausgeliehen werden. Dies beschränkt sich lediglich auf Ausbildungs- und Trainingszwecke. Ein Ausleihen zu Urlaubszwecken ist nicht gestattet, auch nicht in Ausnahmefällen. Wer etwas ausleihen will, hat sich an den (die) Leiter(in) Tauchen oder Ausbildung zu wenden. Dies wird dann entsprechend vermerkt. Auftretende Defekte sind vom Ausleiher umgehend an den Verleiher (Leiter (in) Tauchen oder Ausbildung) zu melden und zu vermerken. Ersatzansprüche können geltend gemacht werden.
 
18. Protokollführung
Über Sitzungen des Vorstandes sowie über Mitgliederversammlungen sind Niederschriften anzufertigen. Diese sind vom Protokollführer (in) sowie dem (der) Vorsitzenden (in) oder dem (der) Stellvertreter(in) zu unterschreiben. Die Protokolle können bei Bedarf seitens des DRK Vorstandes und der Geschäftsführung eingesehen werden.
 
19. Beschwerden
Jedes Mitglied hat das Recht Beschwerden beim (bei der) Vorsitzenden(in) einzureichen bzw. vorzubringen, dies hat schriftlich zu erfolgen. Eine Klärung des Sachverhaltes wird so schnell als möglich angestrebt. Binnen einer Frist von 14 Tagen nach Eingang sollte die Klärung erfolgen. Zur Schlichtung kann der Vorstand mit einbezogen werden. Es kann aber auch eine entsprechende Kommission zur Schlichtung gebildet werden. Ansonsten treten die Richtlinien des DRK in Kraft.
 
20. Änderung der Geschäftsordnung
Diese Geschäftsordnung ist für alle Mitglieder der DRK Wasserwacht Burg bindend. Änderungen können nur mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Vereins auf der Jahreshauptversammlung oder auf außerordentlichen Mitgliedsversammlungen beschlossen werden.
 
Burg, den 16 Oktober 2009
Mit dem Beschluss dieser Geschäftsordnung durch die Mitgliederversammlung tritt die bisher gültige Geschäftsordnung außer Kraft.
 
Der Vorstand

 

Finanzrichtlinien
 
1. Mitgliedsbeiträge
Der Mitgliedsbeitrag für das laufende Geschäftsjahr ist von Januar bis zum 31. März zu entrichten.
Bei Neueintritt in den Fachdienst unabhängig vom Zeitpunkt ist der Beitrag in voller Höhe zu entrichten.
Die Mitgliedschaft zählt nur bei Entrichtung des Beitrages. Das Ruhen der Mitgliedschaft ohne Entrichtung des Beitrages ist nicht möglich. Ausgenommen davon sind der Aufenthalt im Ausland über einen Zeitraum von einem Jahr, längere Krankheit und Elternzeit. In diesem Fall muss das Ruhen der Mitgliedschaft schriftlich bim Vorstand beantragt werden.
Die Jahresbeitragszahlung erfolgt laut Jahresarbeitsplan entweder in bar, per Überweisung oder per Lastschrift.
Der Mitgliedsbeitrag für die Mitglieder der  DRK - Wasserwacht Burg beträgt 25€ im Jahr.
Ein zahlen des Mitgliedsbeitrages in drei Raten von zweimal 10€ und einmal 5€ ist nach schriftlicher Beantragung bei der(die)Schatzmeister(in) möglich. Bei nicht vollständiger Ratenzahlung bis Ende März erlischt die Mitgliedschaft und der Anzahlungsbetrag wird ausgezahlt.
Die Mitglieder der AG „Junge Rettungsschwimmer“ der Wasserwacht Burg zahlen ihren Beitrag in bar. Regelungen dafür werden vom (von der) Schatzmeister(in) mit dem (der) AG-Leiter(in) getroffen.
 
2. Lehrgangskosten
 
2.1 Kosten für Rettungsschwimmlehrgänge:
Die Lehrgangsstärke beträgt maximal 15 Teilnehmer mit einer Lehrgangszeit von 30 Stunden.
Die Lehrgangskosten sind bis spätestens vier Wochen nach Lehrgangsbeginn zu zahlen. Ansonsten erfolgt der Ausschluss von der Lehrgangsteilnahme. Bei gesundheitlichen Einschränkungen werden die Lehrgangskosten zurück erstattet. De Zahlung erfolgt in Absprache mit dem (der) Schatzmeister(in) oder dem (der) Lehrgangsleiter(in) in bar.
 
Lehrgangsgebühren
Für Vereinsmitglieder (Neuerwerb einer Stufe)
Für Vereinsmitglieder fällt neben den jährlichen Mitgliedsbeiträgen eine Kursgebühr in Höhe von 25€ an (unabhängig welche Stufe abgelegt wird). Hier sind alle anfallenden Kosten enthalten (Buch, EH-Kurs, Prüfungsgebühr, Kosten für Unterlagen).
 
Für Vereinsmitglieder (Auffrischung/ Erwerb einer höheren Stufe)
Vereinsmitglieder zahlen für die Auffrischung bzw. Erhöhung einer Rettungsschwimmstufe eine Gebühr in Höhe von 5€ (unabhängig welch Stufe abgelegt wird).
 
Für Nichtmitglieder (Neuerwerb einer Stufe)
Nichtmitglieder zahlen für den Neuerwerb einer Rettungsschwimmstufe 50€. Eine Kopie der Teilnahme an einem 16-stündigen EH-Kurs muss dem (der) Lehrgangsleiter(in) vorgelegt werden. In der Kursgebühr sind Lehrbuch, Prüfungsgebühr und die Kosten für die Unterlagen enthalten.
 
Für Nichtmitglieder (Auffrischung/ Erwerb einer höheren Stufe)
Nichtmitglieder zahlen für die Auffrischung bzw. die Erhöhung einer bestehenden Rettungsschwimmstufe eine Gebühr in Höhe von 50€.Eine Kopie der Teilnahmebescheinigung an einem 8-stündigen EH Training muss dem (der) Lehrgangsleiter(in) vorgelegt werden.
 
Kosten für Tauchlehrgänge
Die Lehrgangsstärke beträgt maximal zehn Teilnehmer, die Lehrgangsdauer beträgt mindestens 35 Stunden.
Für den Lehrgang wird eine Gebühr in Höhe von 150€ erhoben.
Für die Qualifikation Bronze werden Gebühren in Höhe von 150€ erhoben.
Pro Lehrgang wird dem (der) Ausbilder(in) eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20€ pro Teilnehmer gezahlt.
Die Gebühren sind mit Beginn des Lehrganges in Absprache mit dem (die) Schatzmeister(in) oder dem (der) Lehrgangsleiter(in) in bar zu entrichten. Ansonsten erfolgt der Ausschluss vom Lehrgang, und dem Teilnehmer können anteilige Kosten auferlegt werden.
 
3. Aufwandsentschädigung für 
Rettungsschwimmeinsätze
Von den Gesamteinahmen werden circa 75% an die Einsatzkräfte ausgezahlt. Die Restsumme verbleibt beim Fachdienst Wasserwacht Burg. Im Bedarfsfall können die prozentualen Anteile verändert werden, um die Arbeitsfähigkeit des Fachdienstes zu gewährleisten und um anfallende Kosten abzudecken.
 
4. Kostenerstattung
Kosten für Aus- und Weiterbildung von Lehr- und Einsatzkräften sowie die damit verbundenen Fahrkosten werden auf Grundlage des Jahresfinanzplanes beziehungsweise im Bedarfsfall in voller Höhe zurückerstattet. Pro Kalenderjahr erhalten die Ausbilder die einen Lehrgang durchführten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 60€.
Weiterhin erhalten alle Vorstandsmitglieder eine jährliche Aufwandsentschädigung von 60€. Ist ein Vorstandsmitglied gleichzeitig Ausbilder, so erfolgt nur einmal die Auszahlung der Aufwandsentschädigung.
5.Kulturverastaltungen
Die Höhe des Kostenanteils für kulturelle Veranstaltungen bzw. Trainingsfahrten seitens der Mitglieder wird individuell durch den Vorstand festgelegt.
 
6. Sonstiges
Für besondere Anlässe wird ein Obolus von maximal 20€ festgelegt.
Der Jahresarbeitsplan gilt als Rahmen für den Finanzierungspan des laufenden Geschäftsjahrs.
Anhand der Finanzrichtlinien wird der Jahresfinanzplan erstellt.
Änderungen der Finanzrichtlinien sind durch die Mitglieder des Vereins auf einer Mitgliederversammlung zu beschließen.
Auf der Jahreshauptversammlung hat der Vorstand gegenüber den Mitgliedern Rechenschaft abzulegen.
 
Burg, den 16.Oktober 2009