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Absicherung Marathon

Was hat ein Rettungsschwimmer beim Marathon abzusichern?
Falls sie sich dies oder auch Ähnliches fragen, seien sie auf
die Antwort gespannt.
         
         Bild: Anja Schüler 
Der Magdeburg Marathon, eines der größten sportlichen Ereignisse im
Land Sachsen - Anhalt, fand wie auch in den vergangenen Jahren
Mitte Oktober statt und wird von den Volksläufern Magdeburg veranstaltet.
Insgesamt nahmen im Jahr 2010 ca. 6000 Läufer auf vier verschieden
weiten Strecken teil. Rund um die Strecke sind verschiedene
Sanitäts- und Verpflegungsstationen eingerichtet wurden, so dass kein Läufer
lange auf Hilfe warten musste und für einen Läuferrücktransport wurde ebenfalls gesorgt.
Da die Wasserwacht Burg nicht nur die Ausbildung zum
Rettungsschwimmer in den Stufen Bronze, Silber und
Gold ermöglicht, sondern Ihre Mitglieder auch im Bereich Sanitätsdienst und
Erste Hilfe schult, sind Ihre Mitglieder in der Lage, auch solche Veranstaltungen
abzusichern. Wie schnell ist es passiert, dass ein Läufer umknickt oder ein anderer
sich eine Blase läuft. Kein Problem für die sieben Mitglieder der Wasserwacht Burg, 
welche diesen Maratahon mit absicherten. 
Sie standen rund um die Trogbrücke in Hohenwarthe bei Marathonkilometer 25 – 30.
Die Gruppe teilte sich in drei Teile auf. Es standen zum Einen auf der Nord- und
Südseite Kameraden der Wasserwacht um den Teilnehmern schnellstmöglich Hilfe
zuleisten, falls Sie diese benötigen. Und zum Anderen sind zwei weitere Kameraden mit dem
Krankentransportwagen angereist, damit den hilfsbedürftigen Teilnehmern auch bei
größeren Blessuren eine optimale Erstbetreuung ermöglicht werden konnte.
Glücklicherweise sind an unserer Station alle Läufer ohne größere Verletzungen
durchgelaufen und konnten sich so den harten restlichen Kilometern bei
strammen Gegenwind bis ins Ziel stellen. 

       
        Bild: Anja Schüler
Ein weiteres Mitglied der WW und ein Kamerad aus Magdeburg stand
noch im Zielbereich mit einem Rettungswagen. Die Arbeit mit dem
Jugend Rotkreuz Magdeburg (kurz JRK) und dem Sanitätsdienst
hat resümierend sowohl in der Vorbereitung wie auch beim eigentlichen
Einsatz sehr gut funktioniert.
Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.

       
        Bild: Anja Schüler
Besonders gratulieren möchten wir unserem Kameraden Sebastian Anselm,
der den neunten Platz in der Gesamtwertung über die 42 Km mit einer
Zeit von 02:57:13 belegt hat.